Save the Date: IDAHOBIT* am Pfalztheater | Pfalztheater

Pfalztheater zeigt am 17. Mai 24 HAMED & SHERIFA und den queer-inszenierten EIN SOMMERNACHTSTRAUM

18:00 Uhr Hamed & Sherifa, Werkstattbühne

19:30 Uhr Ein Sommernachtstraum, Großes Haus

22:30 Uhr Party-Auftakt

  • 23:00 Uhr Knallige Drag-Show mit „Sissy Chanson“ und „The Monarchy of RoyalTEA“
  • ca. 24:00 Uhr bis 4:30 Uhr „Queer Party für alle“ mit zwei DJs, Musik von 60er bis Elektro

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT*). Das Netzwerk Queer KL lädt in diesem Rahmen zur Pride Week KL ein, die die verschiedenen Gruppen mit thematischen Veranstaltungen begleiten.

Bereits seit 2011 finden in Kaiserslautern Veranstaltungen im Rahmen des IDAHOBIT* statt. Über eine große Demo inklusive Kundgebung und Rainbow Flash, über ganze Wochen (Pride Week KL) mit unterschiedlichen Veranstaltungen bis hin zu Infoständen wurden an diesem Tag bereits zahlreiche Aktionen begangen!
Die Stadt Kaiserslautern, allen voran der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, waren von Beginn an eine große Unterstützung. In diesem Jahr steht Oberbürgermeisterin Beate Kimmel an unserer Seite.
Der Kern aller Veranstaltungen in diesem Jahr, eine Demo durch die Innenstadt mit anschließender Kundgebung und Infostand, findet am 17. Mai ab 15 Uhr statt. Die Demoroute führt vom K in Lautern durch die Fußgängerzone zum St.-Martins-Platz. Grußwort und Redebeiträge am Zielort sind von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Nachrichtensprecherin Janboris Rätz eingeplant. Das Pfalztheater Kaiserslautern widmet sich zum IDAHOBIT ebenfalls der Sichtbarkeit queerer Menschen durch die Aufführung der Stücke „Hamed & Sherifa“ sowie dem „Sommernachtstraum“ in einer queeren Inszenierung.

Am IDAHOBIT* erinnert man ursprünglich an die Streichung von Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten der WHO. Dies geschah am 17. Mai 1990. Es sollte noch bis zum Jahr 2018 dauern, bis auch trans Identität aus dem Diagnoseschlüssel gestrichen wurde.
Queere Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans Personen, inter Personen, Asexuelle & nicht-binäre Personen) setzen zum IDAHOBIT* weltweit ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit.
In bis zu 66 Ländern steht beispielsweise Homosexualität weiterhin unter Strafe, in zehn davon droht die Todesstrafe, unter anderem seit 2023 auch in Uganda. In Russland sind gleichgeschlechtliche Handlungen noch legal, aber die queere Bewegung wird seit langem unterdrückt und inzwischen als extremistisch eingestuft, sodass jegliche Sichtbarkeit kriminalisiert wird. Aber auch in Deutschland stehen in den letzten Jahren verstärkt feindliche Tendenzen sowie gewaltsame Übergriffe an der Tagesordnung. Ebenso werden die Rechte von trans Menschen derzeit weltweit angegriffen. Zusammen mit allen, die mit queeren Menschen solidarisch sind, zeigen wir auf, dass Menschenrechte universell und international gelten müssen.
In 37 Staaten ist die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare inzwischen möglich; in den letzten Jahren kamen Andorra, Nepal, Estland und Griechenland dazu, aktuell hat Thailand den Weg für die Ehe für Alle in ersten Schritten geebnet. Die Verabschiedung des Selbstbestimmungsgesetzes in Deutschland ist ein überfälliger und wichtiger Schritt für nicht-binäre und insbesondere trans Menschen, die damit ohne demütigende Umwege ihre Identität standesamtlich eintragen lassen und rechtlich bestätigen können.

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