Konzert im Rahmen der Kultursommer-Eröffnung 2026
Mascha Kaléko zum Zweiten.
Nach dem großen Erfolg des ersten Albums widmet sich die Band DOTA nochmal musikalisch den Texten der Dichterin.
Mascha Kaléko fängt in den Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts in Berlin an zu schreiben, die frühen Gedichte sind pointierte Alltagsskizzen auf berlinerisch. Diese Schwester im Geiste eines Joachim Ringelnatz oder Erich Kästner schuf ihre innige, bisweilen ironische, oft herzblutig beseelte Großstadtlyrik in den 1920 und 30er Jahren in Berlin, bevor sie als deutsche Jüdin nach New York emigrieren musste.
Dota ist begeistert von der Direktheit der Gedichte, der Verknappung der Sprache und macht aus den Texten Musik. Die schlichte Eleganz und zeitlose Strahlkraft von Kalékos Dichtkunst passt wie angegossen. Dota und ihre Band haben den Gedichten eine zusätzliche Ebene, neue Farben – manchmal auch zum Text in Kontrast gesetzt – gegeben und haben das Kunststück geschafft, dass man, während man die Lieder hört, kein einziges Mal an Lyrik mit musikalischer Begleitung denkt. Dota hat die Texte Mascha Kalékos in unsere Zeit gebracht, noch mehr: sie klingen, als wären sie jetzt geschrieben, in dieser Form.
Mit dabei: Dota Kehr (Gesang, Gitarre), Janis Görlich (Schlagzeug), Jan Rohrbach (Gitarre) und Jonas Hauer (Keyboards), Maria Schneider (Vibraphon, Percussion, Gesang). Es werden Lieder von den beiden Kaléko-Alben und einige eigene Stücke der Band zu hören sein. Akustisch, konzertant, mitreißend: „KALÉKO“ ist eine musikalisch herausragende Würdigung des wunderbaren Werks von Mascha Kaléko durch eine der interessantesten aktuellen deutschsprachigen Bands!
