2. Pfalztheaterkonzert 25/26 | Pfalztheater

2. Pfalztheaterkonzert

Lebensqual und trostreiche Traumwelt

Mit dem frühen Zyklus »Lieder eines fahrenden Gesellen«, die der Komponist Jahre später selbst orchestrierte, setzen die Pfalzphilharmonie und GMD Daniele Squeo ihre Auseinandersetzung mit dem Werk Gustav Mahlers fort. Die Lieder entstanden 1883-85 als Mahler junger Kapellmeister in Kassel war. Die unerwiderte Liebe zur Sopranistin Johanna Richter war der Anlass. Bariton Johannes Fritsche, der seine sensible Affinität zur Gattung Lied am Pfalztheater im szenischen Liederabend »Die schöne Magelone« unter Beweis gestellt hat, wird Mahlers Lieder zwischen Naturerfahrung und Liebestrauer interpretieren.
Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie entstand acht Jahre nach seiner 9. – der Komponist war durch die Ächtung in der Stalin-Zeit künstlerisch gelähmt. Nach Stalins Tod im Frühjahr 1953 schrieb er in die 10. Sinfonie verschlüsselt die Gewalt der Stalin-Diktatur, vor allem aber die Trauer über die Opfer ein. Entstanden ist ein musikalisches Meisterwerk auch über den konkreten Zeitkontext hinweg.
Samuel Barbers »Adagio für Streicher« aus dem Jahr 1938 breitet ein elegisches Thema aus, das in sich dynamisch steigernden Wiederholungen zu einem klanglichen Höhepunkt geführt wird – Balsam für die Seele!

 

SAMUEL BARBER
Adagio für Streicher op. 11

GUSTAV MAHLER
»Lieder eines fahrenden Gesellen«

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Mit Unterstützung der Sparkasse Kaiserslautern

 

Besetzung

Dirigent GMD Daniele Squeo
Bariton Johannes Fritsche
Orchester Pfalzphilharmonie Kaiserslautern


Programmheft 2. Pfalztheaterkonzert

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