Der Reichsbürger
Schauspiel von Annalena und Konstantin Küspert

Ein brisantes Monologostück zum Thema Radikalisierung
Ein Mann stellt sich dem Publikum als Wilhelm S. vor und bedankt sich beim Theater für die Einladung. Er möchte heute eine »kleine Einführung zum Thema Selbstverwaltung, Wege in die Unabhängigkeit« geben. Klingt interessant, oder? Wilhelm macht sich nicht nur für einen souveränen Lebensstil stark, sondern auch für die Selbstversorgung und die Bevorzugung von regionalen Produkten. Doch wo steht er politisch? Je länger der Vortrag dauert, desto mehr beschleicht einen ein nagendes Unbehagen. Ist der Mann ein Reichsbürger?
Reichsbürger sind Menschen, die sich aus dem Gesellschaftsvertrag zurückziehen, die die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Gesetze nicht anerkennen und ganz nach Belieben ihre eigenen Kleinstaaten mit Reichskanzler und Kaiser an ihre Stelle setzen. Realitätsverweigerer, ideologisch verblendete Sonderlinge, Utopisten oder radikale Wutbürger?

Das Autorenduo Annalena und Konstantin Küspert macht sich in seinem viel gespielten Stück auf die Suche nach den Hintergründen dieser Bewegung und stellt die Frage: Wie viel Reichsbürger steckt in uns?

Premiere: 07.03.2024 I 20:00 Uhr I U2

Mit: Marius Petrenz
Dramaturgie: Victor Pohl

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