Elia Cohen-Weissert
Die Sopranistin Elia Cohen Weissert hat zunächst international als Cellistin auf sich aufmerksam gemacht, bevor sie sich als aufstrebende Stimme der Opernwelt etablierte. Als Mitglied des Opernstudio NRW verkörperte sie Rollen wie Zerlina (»Don Giovanni«) in Wuppertal, Papagena (»Die Zauberflöte«) in Essen sowie Sandmann/Taumann (»Hänsel und Gretel«) in Wuppertal, Gelsenkirchen und Bonn. In der kommenden Spielzeit singt sie das Erste Blumenmädchen (»Parsifal«) in Essen, Wanda (»Die Großherzogin von Gerolstein«) in Gelsenkirchen und die rollen Feuer, Prinzessin und Nachtigall (»L’enfant et les sortilèges«) am Pfalztheater.
Ihr Operndebüt gab sie in der Rolle des Amor (»Orfeo ed Euridice«) am Theater Vorpommern, gefolgt von Adina (»L’elisir d’amore«) in Rostock und Juliette (»Roméo et Juliette«) beim Festival Lyrique de Samoëns.
„Ihre Stimme ist so außergewöhnlich, dass sie nicht nur die Jury, sondern auch
das Publikum fesselt und den Eindruck einer wirklich außergewöhnlichen
Darbietung hinterlässt. Mit »Quel guardo il cavaliere« von Donizetti (»Don Pasquale«) zeigt Elia eine berührende Intensität.“
— Hanno Taufenbach
Elia Cohen Weissert ist Preisträgerin des Internationalen Vincenzo-Bellini-Wettbewerbs und Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Außerdem erhielt sie den Pro Musicis-Preis (2022) sowie das Richard-Wagner-Stipendium in Berlin. Elia Cohen Weissert studierte bei José van Dam und Sophie Koch an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth und bildete sich anschließend bei Stéphanie d’Oustrac und Véronique Gens in Paris weiter. Bevor sie sich vollständig dem Gesang widmete, führte sie eine erfolgreiche Karriere als Cellistin mit Auszeichnungen wie dem Ersten Preis beim Internationalen Guilhermina-Suggia-Wettbewerb in Porto, dem Zweiten Preis beim Internationalen Antonio-Janigro-Wettbewerb in Zagreb und dem Landgraf-von-HessenPreis an der Kronberg Academy.
