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Aktuelles.

Dogville07

Dogville: Platzkapazität am 26. März!

Das Platzangebot für Lars von Triers "Dogville" ist durch das "Bühne auf Bühne"-Format begrenzt.
Nur am 26. März, um 18.00 Uhr, gibt es noch ausreichend Kapazität. Die drei letzten Aufführungen im April sind weitgehend ausverkauft.

Fürs Pfalztheater inszenierte Dominik von Gunten. Das Bühnenbild entwarf Philipp Nicolai.
Die Kostüme kreierte Charlotte Sonja Willi. Die Musik stammt von Nina Wurman.
Fast das komplette Schauspielensemble steht auf der Bühne. In den Hauptrollen sind Maike Elena Schmidt und Daniel Mutlu zu sehen.

Lars von Triers vielbeachteter Film Dogville kam 2003 in die Kinos, eine ebenso vielbeachtete Bühnenfassung feierte 2004 im Nationaltheater Athen Premiere, seit dem findet Dogville regelmäßig seinen Weg in die Spielpläne der Theaterhäuser. Die Geschichte des Dorfes setzte von Trier mit den Mitteln des epischen Theaters um. Die Handlung spielt in einer kargen Szenerie, die einer Versuchsanordnung gleicht und jede Form der Illusion vermeidet. Die Idee zum Film hatte von Trier eigenen Angaben nach, als er im Radio das Lied der Seeräuber-Jenny aus der Dreigroschenoper hörte: „Der rachelustige Refrain ging mir nicht aus dem Kopf, und so wollte ich einen Film über die Rache machen.“
In der Kleinstadt Dogville taucht eines Tages eine schöne Fremde, Grace, auf, offenbar auf der Flucht vor Gangstern. Nach anfänglicher Skepsis wird sie von den Dorfbewohnern auf¬genommen. Als Gegenleistung soll sie für die Gemeinde kleinere Aufgaben erledigen. Aber schon bald wird Grace immer hemmungsloser ausgenutzt. Die friedliche Ordnung bekommt Risse, und aus der Idylle wird ein monströser Alptraum.