Macbeth.



Macbeth
Tragödie von William Shakespeare

Premiere 20|01|2018 | Großes Haus


Das Leben ist ein Schatten und der wandert, | ein armer Spieler nur, der seine Stunde | auf einer Bühne auf- und abgeht und
sich quält, | und dann ist er verschollen: Ein Märchen ist es, | erzählt von 'nem Idioten von Schall und Wut, | ganz ohne Sinn.


Als die beiden Feldherren Macbeth und Banquo nach einer
siegreichen Schlacht heimkehren, prophezeien drei Hexen Macbeth,
er werde zuerst Than von Cawdor und später König von
Schottland werden. Banquo hingegen werde selbst nie König,
wohl aber Vater von Königen.
Als Macbeth nach seiner Heimkehr tatsächlich zum Than von
Cawdor ernannt wird, beginnt er allmählich, der Weissagung zu
glauben. Getrieben durch diese Prophezeiung, seinen Machtwillen
und den schier grenzenlosen Ehrgeiz seiner Frau, wird
Macbeth zum Königsmörder und besteigt nun selbst den Thron.
Am Gipfelpunkt seines Strebens angekommen, verstrickt er
sich in Cäsarenwahn seiner Machtgier folgend immer weiter in
eine alptraumhafte Welt des Mordens, in Schlaflosigkeit und
Paranoia. Von jetzt an gibt es kein Zurück mehr für Macbeth,
der von ihm eingeschlagene Weg muss bis zum bitteren Ende
gegangen werden, auch wenn es ihn alles kostet, was ihn einmal
zum Menschen machte.
Die um 1606 verfasste Tragödie um den machthungrigen
Macbeth gehört nach wie vor zu den faszinierendsten und
meistgespielten Werken Shakespeares. Das unbeschränkte
Machtstreben, die Frage nach Schuld und Sühne Macbeths, die
Kontrastierung der natürlichen Ordnung mit dem Chaos der von
Macbeth geschaffenen Struktur, dies alles macht „Macbeth“
auch zu einer Folie für die Auseinandersetzung mit heutigen
Alleinherrschern.

Preise F

Leitung

Inszenierung Harald Demmer
Bühne Oliver Kostecka
Kostüme Marion Hauer
Dramaturgie Melanie Pollmann