Malala - Mädchen mit Buch.



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Klassenzimmerstück von Nick Wood
Premiere 21|09|2016 | mobil in Schulen

„Und dann sagte Ban Ki Mun das: Die Terroristen zeigten, was sie am meisten fürchten: Ein Mädchen mit einem Buch!
Und damit hat er mir den Titel gegeben. Jetzt musste ich nur noch … schreiben.“


Malala Yousafzai ist eine Kinderrechtsaktivistin aus dem Swat-Tal
in Pakistan. In den öffentlichen Fokus tritt das Mädchen zum ersten
Mal im Alter von elf Jahren, als sie beginnt, über die BBC ein Blog
zu schreiben und sich öffentlich gegen die Taliban, die ihre Heimatregion besetzt halten, auszusprechen. Unnachgiebig beharrt sie
auf ihrem Recht auf Bildung und Freiheit.
Im Oktober 2012 schließlich stürmen Talibankämpfer den Bus, in
dem sich Malala und Mitschüler befinden und verletzen das Mädchen schwer am Kopf, wie durch ein Wunder überlebt sie.
In Anerkennung ihres schier unglaublichen Mutes wird ihr im Jahr
2014 als jüngster Person in der Geschichte der Friedensnobelpreis
verliehen.
„Malala – Mädchen mit Buch“ ist ein Monolog für junges Publikum,
der sich tastend der Geschichte dieses Mädchens, des Phänomens Malala, annähert. In der Unfähigkeit, Dinge beschreiben zu
wollen, die einem Mitteleuropäer fremd sind, beginnt der Protagonist, ein Journalist, die eigenen Vorurteile und Stereotypen
hinsichtlich des Islams zu hinterfragen. Einträge aus Malalas Blog
und Zeitungsauschnitte werden in den Dramentext integriert. Damit
entsteht besonders für Jugendliche ein Theatererlebnis von großer
Aktualität, eine Geschichte einer Gleichaltrigen, die durch ihren Mut
den Blick auf die Welt von so Vielen verändert hat.

Besetzung

Luca Zahn

Leitung

Inszenierung: Rüdiger Pape
Dramaturgie: Melanie Pollmann