Die Csárdásfürstin.



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Operette von Emmerich Kálmán
Operette in drei Akten.
Text von Leo Stein und Bela Jenbach
Premiere 17|12|2016 | Großes Haus


„Jaj, Mamam, Bruderherz, ich kauf‘ mir die Welt!
Jaj, Mamam, was liegt mir am lumpigen Geld!
Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht,
Ob es morgen nicht schon zu spät!“


Sylva Varescu, Star des Budapester Orpheums, gibt ihre Abschiedsvorstellung, bevor sie auf Tournee nach Amerika geht.
Vergeblich versucht sie, ihre Liebe zu Edwin Ronald zu verdrängen, einem sie bewundernden Adeligen, der sie nicht verlieren will
und ihr vor allen Zuschauern ein Heiratsversprechen macht. Aber
seine Eltern haben für ihn eine standesgemäße, aristokratische
Verbindung im Blick: mit der Gräfin Stasi, einer Kinderfreundschaft
Edwins. Bis aus Sylva und Edwin doch noch ein glückliches Paar
werden kann, braucht es einige romantische und dramatische
Verwicklungen …
Mit der gefeierten Uraufführung von „Die Csárdásfürstin“ am 13.
November 1915 in Wien gelang Emmerich Kálmán der endgültige Durchbruch in die erste Reihe der Operettenkomponisten.
Musikalisch ist „Die Csárdásfürstin“ ungewöhnlich reich und lebt
vom charakteristischen ungarischen Sentiment des Csárdás,
vom Kolorit des Wiener Walzers genauso wie von temperamentvollen Revuenummern. Eigentlich jede Gesangsnummer ist zu
einem Evergreen geworden, man denke nur an „Machen wir’s den
Schwalben nach“, „Tausend kleine Englein singen“, „Ja, so ein
Teufelsweib“ oder die Märsche „Ganz ohne Weiber geht die Chose
nicht“ und „Die Mädis vom Chantant“. In die Operettenseligkeit
des Csárdás und des schweren Tokaiers mischt sich die spürbare
Melancholie, dass das Zeitalter der k.u.k.-Operettenwelt seinem
Ende zuläuft. Zweifellos ist „Die Csárdásfürstin“ ein herausragendes Meisterwerk der sogenannten „silbernen“ Epoche der
Operette zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Preise C

Besetzung

Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim Thomas Kollhoff
Anhilte, seine Frau Geertje Nissen
Edwin Ronald, beider Sohn Steffen Schantz
Komtesse Stasi, Nichte des Fürsten Monika Hügel
Graf Boni Káncsiánu Daniel Böhm
Sylva Varescu Adelheid Fink / Arlette Meißner
Feri von Kerekes, genannt Feri Bácsi Peter Floch
Eugen von Rohnsdorff Chris Kobusch

Orchester | Chor | Damen des Ensembles Tanz | Statisterie des Pfalztheaters

Leitung

Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo
Inszenierung: Stefan Tilch
Choreographie: Elena Iglesias Galán
Bühne und Kostüme: Charles Cusick Smith und Philip Ronald Daniels
Chor: Johannes Köhler
Dramaturgie: Andreas Bronkalla